Ob wir uns begeistert auf jeden Streit stürzen oder tunlichst versuchen, diesen zu vermeiden, hängt natürlich ganz entscheidend von unserer eigenen Einstellung zum Streiten ab.
Aber nicht nur das, durch unsere eigene Einstellung beeinflussen wir auch den Verlauf eines jeden Streites.
Die eigene Einstellung beeinflusst:
Folgendes Schaubild soll den Zusammenhang (und damit auch den Teufelskreis) zwischen Einstellung und dem Streitausgang verdeutlichen:

Unsere Einstellung mit den damit verbundenen Wahrnehmungen, Emotionen und Verhaltensweisen wirkt sich unmittelbar darauf aus, ob ein Konflikt bewältigt werden kann, oder nicht.
Und damit haben wir den Teufelskreis: Um so negativer unsere Einstellung zum Streiten ist, um so eher misslingt ein Konflikt, und um so negativer wiederum wird unsere Einstellung.
Also gehen Sie positiv an jeden Streit heran!
Wenn Sie sich fragen, wie Sie eine positive Einstellung zum Streiten bekommen können, hier zwei Tipps:
Beispiel für eine Affirmation:
"Ich werde den nächsten Streit selbstsicher und kooperativ angehen!"
Und vergessen Sie nicht:
Jeder Streit ist wie ein Gewitter, es donnert und blitzt am dunklen Himmel, aber danach geht immer wieder die Sonne auf."Eine gesunde Streitkultur hat vielerlei positive Auswirkungen!" weiß Frau Stephanie Schlüter, Streitseminar- Leiterin u. Dipl.-Pädagogin.
"Erst durch die Teilnahme an einem Seminar habe ich gelernt, auch bzw. gerade in strittigen Situationen Ruhe zu bewahren und Konflikte zielführend zu lösen"
Michael H., Dortmund